STEPS-Aktionen 2020


November 2020

Fleisch-frei: weniger Wurst & Co.

Nie war Fleisch so billig und nie landete mehr auf deutschen Tellern als heutzutage – aber es schmeckt ja auch! Trotzdem macht es Sinn, weniger zu essen: Das ist gesünder für die Menschen, das Klima, die Natur.

Außerdem bedeuten bessere Bedingungen für die Tiere und weniger Massentierhaltung automatisch weniger Gülle und – ein weiterer positiver Effekt:  weniger belastetes Grundwasser! 

STEPS-Challenge

Jeder Schritt zählt. Deshalb lautet das Motto diesen Monat: weniger Wurst & Co. Auch wer nur ein bisschen auf Fleisch verzichtet oder Bio-Produkte kauft, schützt die Umwelt und tut den Tieren Gutes.

Fleisch mit Bio-Siegel beim Metzger oder auf dem Wochenmarkt kaufen

Wer sich sein Fleisch nicht im Supermarkt besorgt, sondern beim Metzger, bekommt (nicht immer, aber öfter als beim Discounter) Produkte aus der Region.

Brotaufstrich auf Pflanzenbasis wählen

Bei fleischfreien und veganen Pasten als Aufstriche herrscht inzwischen die Qual der Wahl. Aber Vorsicht: Darauf achten, dass kein Palmfett enthalten ist.

Nicht-tierische Bärchen

Fruchtgummis enthalten meistens Gelatine – hergestellt aus Haut und Knochen von Tieren. Inzwischen gibt es zahlreiche pflanzliche Varianten.

Mitmachen und gewinnen!

Sie haben ein tolles vegetarisches Rezept? Dann teilen Sie es mit uns und gewinnen Sie einen von fünf Gutscheinen für die Herforder Markthalle im Wert von 40 Euro

Rezept teilen

Die besten eingesendeten Rezepte werden auf unserer Seite Fleisch-frei veröffentlicht!


Oktober 2020

Stromverbrauch reduzieren

In Deutschland wird die meiste elektrische Energie immer noch durch Braunkohle, Steinkohle, Kernenergie, Öl und Erdgas gewonnen. Diese Energieträger werden zwar immer weniger genutzt, der Rückgang ist aber sehr, sehr langsam. Der Anteil an Strom aus Wind, Wasser, der Sonnenstrahlung und aus Biomasse dagegen hat sich in den letzten 20 Jahren verzehnfacht. Dennoch: Der beste Strom ist der, der nicht verbraucht wurde. Welche kleinen Schritte können wir unternehmen, um unseren Verbrauch zu drosseln? Werden Sie diesen Monat kreativ und lassen Sie uns an Ihren Ideen teilhaben:

Schreiben Sie uns, wie Sie Ihren Stromverbrauch reduzieren!


September 2020

Verkehrswende

Car-sharingUnterwegs sein ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Schon vor 10 000 Jahren haben Reisende Verkehrsmittel benutzt. Doch Floß und Einbaum waren nur der Anfang …

Die Geschichte des Verkehrs ist so alt wie die Menschheit. Während sich die Menschen jahrtausendelang die Natur für ihre Fortbewegung zunutze machten – Wasser, Wind, Ochsen, Pferde, Kamele – kommt ab dem Ende des 18. Jhs. mit der Erfindung der Dampfmaschine Bewegung in die Bewegungsmittel. Schlag auf Schlag werden immer neue erfunden – bis die Entwicklung in den 1960-ern nach der Eroberung des Weltalls zu stagnieren scheint. Jetzt geht es nicht mehr um die Neuerfindung von Transporttechniken, sondern vor allem um die Verfeinerung und um alternative Antriebe.

STEPS-Challenge

Wer morgens Radio hört, kann nur einen Schluss ziehen: Das Land erstickt am Verkehr, nichts geht mehr in größeren Städten im Rushhour-Alltag. In Berlin standen Autofahrer 2018 154 Stunden im Stau! Zeit also, dass sich was dreht, und damit sind nicht nur die Räder der Pkws gemeint. Die Experten zerbrechen sich die Köpfe über wirksame Konzepte. Was aber können wir jetzt schon tun? Unsere Kleine-Schritte-Challenge für diesen Monat: Wie kriegen wir unsere eigene Verkehrswende hin? 

Alle "Mitläufer" können an unserer Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen gibt es einen von fünf Gutscheinen über Wanderschuhe.

Schreiben Sie uns: Welche Strecken legen Sie ohne Auto klimafreundlich zurück?


August 2020

Palmölfreie Alternativen

Palmöl-frei Die gute Nachricht: Es gibt palmölfreie Alternativen. Versucht diesen Monat, so viele wie möglich zu finden. 

Weniger ist mehr: Etwa jedes zweite Supermarktprodukt enthält Palmöl. Besonders „gern“ versteckt sich das Fett zum Beispiel in Schokolade, Gebäck, Margarine, Fertiggerichten und Reinigungsmitteln.

Die folgenden Tipps helfen, palmölhaltige Produkte zu erkennen, sie zu meiden und dadurch die Reste der Regenwälder als unsere „grüne Lunge“ zu schützen:

Selbst kochen

  • Frische Zutaten und eigene Zubereitung stellen jedes Fertigessen in den Schatten. Zum Kochen und Backen eignen sich Öle aus Sonnenblumen, Oliven, Raps oder Leinsamen. 

Kleingedrucktes lesen

  • Auf Lebensmittelverpackungen muss Palmöl klar deklariert sein. In Kosmetika und Reinigungsmitteln versteckt sich der Regenwaldkiller oft hinter Fachbegriffen. Eine kurze Internetrecherche klärt häufig auf. Alternativprodukte gibt’s fast immer. 

Laut werden

  • Trotz aller alarmierenden Erkenntnisse wurde 2018 von der EU-Politik entschieden: Palmöl wird als „Bio-Energie“ weiterhin bis 2030 zugelassen – ein Todesurteil für Wälder, Tiere und Klima. Protestaktionen, ob online oder aktiv auf der Straße, üben Druck auf die politischen Entscheidungsträger aus.
  • Fragen und Mitteilungen an Produkthersteller können positive Konsequenzen haben. „Welche palmölfreien Produkte bieten Sie an?“ Produzenten beachten schon aus Eigennutz die Hinweise oder Kritiken ihrer Kunden.

Wissen teilen:

  • Vielen Menschen ist das Ausmaß der Palmöl-Problematik nicht bewusst. Das Aufklären und Informieren anderer kann positive Wirkungen hervorrufen.

Ihre Ideen sind gefragt!

Schreiben Sie uns Ihre Ideen zur Vermeidung von Palmöl und gewinnen Sie einen von von fünf Einkaufsgutscheinen über 40 Euro!


Juli 2020

Mikroabenteuer

KofferUrlaub ist fein. Endlich Zeit für sich und die Familie, endlich Zeit, die Welt zu erkunden: Billigflieger, Hotelschnäppchen, organisierte Reisen ab der Haustür und wieder zurück: Der Tourismus hat sich längst zum Massenphänomen gewandelt. Mit allen negativen Folgen von Klimaschäden, Ressourcenschwund bis hin zu den Abfallbergen. 

In diesem Jahr besinnen wir uns auf die Abenteuer in unserer Nachbarschaft: Auch (direkt) vor der eigenen Haustür gibt es viel zu entdecken! Hier sind einige Vorschläge für Ihre Mikroabenteuer*:

www.stadtwerke-herford.de > Events > Mikroabenteuer

* Mikroabenteuer: Der Ausdruck wurde vom britischen Abenteurer Alastair Humphreys in einem gleichnamigen Buch erstmals 2014 verwendet. Er versteht darunter Outdoor-Abenteuer, die „kurz, einfach, lokal, günstig und trotzdem aufregend, lustig, herausfordernd, erfrischend und bereichernd” sind.


Juni 2020

Offline-Shopping

FlugschuhNoch nie war es so einfach, Waren aus der ganzen Welt zu Hause zu bestellen und sich diese dorthin schicken zu lassen. Das Internet macht’s möglich. Aber ist es auch nötig? Und wo kommen die ganzen Dinge eigentlich her, die bei uns im virtuellen oder im echten Einkaufskorb landen?

Von hier oder von dort?

Rein rechtlich dürfen diese Beispiele bei uns als regionale Produkte verkauft werden: In Irland (an)gezüchtete und in Deutschland geerntete Champignons Erdbeeren, die an aus den Niederlanden importierten Pflanzen wachsen Zwiebeln aus China, die in Deutschland weiterverarbeitet werden

Die inneren Werte zählen

Circa 40 % der Früchte und Gemüse würden keinen Schönheitswettbewerb gewinnen und werden deshalb aussortiert. An der sogenannten EU-Gurken-Norm liegt es nicht mehr, denn diese ist schon seit 2009 vom Tisch. Vereinzelte Supermarktkette bieten inzwischen krumme Gurken, verwachsene Möhren und Co. preiswerter an. Denn die „Hässlichen“ schmecken genauso gut!

Energieversorger vor Ort wählen

Für den lokal-regionalen Energieanbieter sprechen unter anderem faire Konditionen und die fachlich gute Beratung durch kompetente Ansprechpartner, die man vielleicht sogar bereits kennt. Außerdem investiert er in die Region und fördert oft kulturelle, gesellschaftliche oder Sportprojekte.

Online? Dann aber richtig!

Mindestens jedes zweite Paket wird zurückgeschickt. Für die Umwelt ist das ein gewaltiger Schaden. Aus ökologischer Sicht rechnet sich ein Kauf via Internet vor allem dann, wenn man dafür mehr als 50 Kilometer mit dem Auto fahren müsste oder 25 Produkte gleichzeitig bestellt und keines davon zurückschickt.


Mai 2020

Was summt denn da?

BieneEgal, ob Erdbeere oder Kirsche, Radieschen, Bohnen oder Kohlrabi: Die Erträge aller Obst- und Gemüsearten sowie fast aller Ölsaaten wie Raps und Distel hängen weitgehend von der Bestäubung der Bienen ab. 

Wildbienen, wie etwa die Mauerbienen, benötigen Nektar und Pollen für die eigene Versorgung und sind ungemein eifrige Blütenbesucher. Sie tragen Pollen von einer Blüte zur anderen und befruchten viele Pflanzen, die Honigbienen aufgrund ihres Körperbaus nicht bestäuben können oder links liegen lassen.

Auch die Hummeln zählen zu den Wildbienen. Manche Blüten, wie zum Beispiel die der Tomatenpflanze, können nur sie effizient bestäuben und damit zum Wachsen bringen. Die freundlichen Brummer haben einen Arbeitstag von bis zu 18 Stunden und fliegen sogar bei kühlem Schmuddelwetter, wenn keine Honigbiene daran denken würde, sich die Füßchen nass zu machen.

Viele Wildbienen inklusive einiger Hummelarten gelten als „gefährdet“ bis „stark gefährdet“ und stehen auf der Roten Liste. Ihnen fehlen Nistmöglichkeiten. Außerdem ist durch Monokulturen in der Landwirtschaft das Nahrungsangebot zurückgegangen. Weiterhin leiden sie stark unter den Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln, also Pestiziden.

Deshalb und um unser Grundwasser zu schützen haben wir zusammen mit der Kooperation Landwirtschaft-Wasserwirtschaft inzwischen 11 Hektar landwirtschaftliche Flächen stillgelegt und in Blüh- und Schonflächen verwandelt. Mehr Informationen dazu haben wir auf der Seite www.stadtwerke-herford.de > Projekte > Insektenschutz zusammengestellt.


April 2020

Rund um den Baum

BaumRund 30 % der Landfläche der Erde sind bewaldet. Doch der Baumbestand geht zurück, wenn auch langsamer als noch vor Jahren. Weniger Bäume bedeutet weniger biologische Vielfalt und weiter steigende Temperaturen. Deshalb: Bäume pflanzen, Bäume schützen.

Kinder können sich bei Plant-for-the-Planet als Klimabotschafter engagieren, Erwachsene eine Patenschaft für einen Stadtbaum übernehmen. 

Und noch mehr kleine Schritte:

Nicht nur große Maßnahmen, auch die kleine Schritte zu Hause und bei der Arbeit tragen zum Schutz der Bäume bei:

PAPIER

  • Verzichten Sie darauf, E-Mails auszudrucken. Wenn sich das Drucken nicht vermeiden lässt, Vorder- und Rückseite eines Blatts bedrucken.
  • Verwenden Sie Recycling-Papier. Es erfüllt seinen Zweck beispielsweise als Toilettenpapier, Schreibblock oder als Taschentuch – noch besser sind natürlich Stofftaschentücher.
  • Altpapier trennen und recyceln.
  • Arbeitsflächen mit einem Geschirrtuch nachtrocknen statt Küchenpapier dafür zu verwenden.
  • Auf Online-Rechnung umstellen: Bei uns sparen Sie dadurch nicht nur Papier, sondern bekommen jedes Jahr 10 Euro Bonus auf Ihrer Jahresrechnung gutgeschrieben.

DRAUßEN

  • Fahrrad nicht an einem Baum abschließen. Vor allem bei jungen Bäumen können dadurch die Stämme verletzt werden. Im Winter auf Streusalz verzichten. Stattdessen stumpfe Streumittel mit dem Gütezeichen „Blauer Engel“ verwenden.
  • Beim Gassigehen darauf achten, dass der Hund nicht immer den gleichen Baum „wässert“.
  • Als Baumpate den Baum in heißen Sommern einmal in der Woche mit zehn Gießkannen voll Wasser gießen. Ein bisschen Wasser an jedem Tag nützt dem Baum nicht viel, denn dann bleibt das Wasser an der Oberfläche und verdunstet schnell.
  • Nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde das Erdreich rund um den Stamm mit Gräsern und Kräutern bepflanzen. Allerdings sollte diese Bepflanzung nicht zu dicht ausfallen.
  • Die Erde um den Baum ab und zu oberflächlich lockern und Müll beseitigen.

UNTERWEGS

  • Den Coffee to go in einen mitgebrachten Thermobecher füllen lassen.
  • Stoffbeutel oder Einkaufskorb anstatt Papier- und Plastiktüten nutzen.
  • Beim Einkauf von Holzprodukten auf das FSC-Gütesiegel achten. Diese Zertifizierung sagt aus, dass die verwendeten Holzmaterialien einer verantwortungsvollen und umweltfreundlichen Waldwirtschaft entstammen.


März 2020

Virtuelles Wasser

Nicht vergessen: Im März Coupon aus dem STEPS-Kalender einlösen!

Planet Erde„So viel Wasser steckt in unserem Alltag“ lautet ein Artikel in der März-Ausgabe unseres Kalenders STEPS. Hier finden Sie auch Informationen zum Wasserfußabdruck und wie viel virtuelles Wasser jeder Einzelne möglichst kreativ sparen kann.

Wir unterstützen Sie dabei, z.B. mit Perlstrahlern am Waschbecken, mit denen dem Wasser Luft beigemischt wird. Der Wasserdurchfluss wird auf 7 l/min beschränkt.

Kommen Sie im März in unsere Kundenzentren in Herford, Hiddenhausen und Enger und holen Sie sich mit Ihrem Coupon aus dem März-Blatt Ihres Steps-Kalender Ihren Perlator (solange der Vorrat reicht).

Öffnungszeiten Kundenzentrum


Februar 2020

CO2-armes Essen

Nicht vergessen: Im Februar Coupon aus dem STEPS-Kalender einlösen!

Wussten Sie, dass die Ernährung fast 30 % unserer Treibhausgasemissionen verursacht? Das sind beinahe drei Tonnen CO2 pro Person und Jahr. Experten sind sicher, dass wir mindestens 50 % davon einsparen könnten. CO2-armes Essen ist also aktiver Klimaschutz – aber wir können noch viel mehr tun, um uns gesünder und nachhaltiger zu ernähren. Zum Beispiel weisen regionale und saisonale Lebensmittel eine viel bessere Klimabilanz auf. 

Nutzen Sie im Februar den Coupon aus Ihrem STEPS-Kalender und holen Sie sich in unserem Kundenzentrum Ihren Gemüsebeutel aus Bio-Baumwolle ab (solange der Vorrat reicht).

Öffnungszeiten Kundenzentrum


Januar 2020

Kunststoff-Konsum reduzieren

Plastik ist praktisch, vielseitig und günstig. Einst viel gelobt, beschert es uns heute ein enormes Umweltproblem. Mehr als 300 Millionen Tonnen werden jährlich produziert. Ein großer Teil davon landet in den Meeren, die sich somit in eine gefährliche Plastiksuppe verwandeln. 

Die Herausforderung für den Monat Januar ist: Kunststoff-Konsum reduzieren. Was machen Sie, um Plastik einzusparen?

Schreiben Sie uns!