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Projekt "Bienenretter"

Wir lassen unsere Stadt aufblühen!

Unter dem Motto: „Bienenretter – Wir lassen unsere Stadt aufblühen!“ laden wir Sie ein, Ihr Umfeld bienenfreundlich zu machen.

Was summt denn da?

Blühmischung abholen und Bienenretter werden!

Vielerorts ist das Nahrungsangebot für Wild- und Honig-Bienen sowie Schmetterlinge nicht ausreichend. Allzu oft bestimmen öde Steingärten und monotone Rasenflächen das Bild unserer Städte.

Kleine Blühflächen fördern insbesondere Wildbienen, da deren Flugradius meist auf 50 bis 300 m beschränkt ist. Die Initiative Bienenretter will ein blühendes Band durch unsere Städte ziehen. Mit wenigen Handgriffen lassen wir gemeinsam unsere Städte für Mensch und Biene aufblühen!

Kontaktlos zur bienenfreundlichen Blühmischung: Holen Sie sich Ihre Spezial-Blühmischung im Eingang des Herforder Kundenzentrums in der Werrestraße 103 ab (solange der Vorrat reicht).

Bienenquartier – aber richtig

Viele Wildbienen inklusive einiger Hummelarten gelten als „gefährdet“ bis „stark gefährdet“ und stehen auf der Roten Liste. Ihnen fehlen Nistmöglichkeiten. Eine Nisthilfe für Wildbienen bauen? Diese zwei Einsteigermodelle sind simpel und können Wildbienen eine echte Hilfe sein.

Modell 1: Stängel, Halme und Röhren

Das wird benötigt:

Hohle Pflanzenstängel, zum Beispiel Schilfhalme oder Bambusstangen, oder markhaltige Stängel von Holunder, Distel oder Brombeere.

So wird’s gemacht:

Die Materialien sollten auf eine Länge von 10 bis 20 Zentimeter gekürzt werden. Dann können die hohlen Stängel für die Hohlraumbewohner mit etwas Draht zusammengebunden oder waagrecht in einen Holzkasten gefüllt und am hinteren Ende mit zum Beispiel Gips oder Ton verschlossen werden. Die markhaltigen Stängel sollten vertikal und regengeschützt angebracht werden. Sie bilden eine Nistmöglichkeit für Besiedler, die in der Natur aufrechte, einzeln stehende Pflanzenstängel aufsuchen, in die sie selbst Gänge nagen können.

Modell 2: Holzscheibe und Kantholz

Das wird benötigt:

Holzscheibe, Kantholz, Ast oder Holzbrett aus abgelagertem und unbehandeltem, einheimischem Hartholz (zum Beispiel Eiche, Obsthölzer), Bohrer, Schleifpapier.

Unbedingt beachten: Keine Nadelhölzer verwenden! Bohrungen nicht ins Stirnholz, sondern ins Längsholz vornehmen!

So wird’s gemacht:

In die Hartholzblöcke werden Löcher unterschiedlicher Durchmesser von 2 bis 10 Millimeter und mindestens 6 bis 10 Zentimeter Tiefe gebohrt. Die Holzscheibe darf dabei nicht komplett durchbohrt werden. Zwischen den Bohrungen sollten sich Abstände von etwa 2 Zentimetern befinden. Zum Schluss müssen die Öffnungen glatt geschmirgelt werden, damit sich die Bienen nicht verletzen.

Für beide Modelle gilt: Nach Fertigstellung gut befestigen. Bienen schätzen keine frei baumelnden Quartiere.