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Sharing Economy

Ist Besitz immer noch das Konzept der Zukunft?

In einigen Bereichen unseres Alltags hat sich ein Trend festgesetzt, der nicht das Haben, sondern das Teilen in den Vordergrund stellt. Besonders offensichtlich ist das auf unseren Straßen beim Car-, Roller- oder Bike-Sharing, aber auch bei Urlaubsunterkünften.

Ein paar Zahlen und Fakten:

  • 36 Prozent der Deutschen kennen den Begriff Sharing Economy.
  • Sharing-Dienste werden vor allem von der jüngeren Generation genutzt.
  • Mehr als die Hälfte der Deutschen steht der Sharing Economy skeptisch gegenüber.
  • airbnb ist das bekannteste Sharing-Unternehmen.
  • Die meisten Sharing-Nutzer machen immer wieder davon Gebrauch, sprich: Sie haben positive Erfahrungen gemacht.
  • Mobilität und Reisen – also das Teilen von Fahrzeugen und Wohnungen – sind die am meisten genutzten Sharing-Angebote.
  • Rund 230 Carsharing-Anbieter gibt es in Deutschland. An 840 Orten stellen sie ihre Autos zum Teilen zur Verfügung. Rund 2,3 Millionen Kundinnen und Kunden sind registriert (Bundesverband Carsharing).
  • Ob Haushalts- oder Gartengeräte, Technik oder Coworking (das Teilen von Arbeitsräumen): In diesen Bereichen steckt noch viel Entwicklungspotenzial.
  • Dinge zu besitzen wird vor allem von der jüngeren Generation als emotionales Gepäck verstanden. Soziologen gehen auch davon aus, dass viele jüngere Menschen nicht so wohlhabend sind, wie es die Eltern im entsprechenden Alter waren.

Wie oft kommt zum Beispiel eine Bohrmaschine zum Einsatz? Genau! Eigentlich ist es doch cleverer, wenn sich die nur einer kauft und sie dann mit seinen Nachbarn und der Familie gemeinsam nutzt.

  • 63 % der Befragten glauben, dass Sharing­Economy kein kurzlebiger Trend ist.
  • 72 % glauben, dass das Sharing-Prinzip einen Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben wird.
  • 60 % glauben, dass Teilen den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt.
  • 48 % glauben, dass bis 2030 die oft idealistischen Motive der Sharing-Economy-Anhänger von Profitorientierung abgelöst werden.

Kleine Schritte

Was muss man nicht besitzen, sondern kann man tauschen oder teilen? Hier sind ein paar Beispiele von Tausch- und Gemeinsam-Teilen-Initiativen, die es jenseits vom klassischen Carsharing schon länger gibt.

  • Fahrgemeinschaften bilden:

Vor allem auf dem Land, wo Bus und Bahn nicht immer fahren, ist das Auto meist unverzichtbar. Aber wie wäre es, wenn man nicht mehr alleine zum Sport, zur Arbeit, zum Einkaufen fahren würde? Das erfordert zwar Planung, macht aber Spaß und schont Ressourcen. Gleich um die Ecke: Gehe auf den Markt! Die Händler bauen ihr Obst und Gemüse meist auch selbst an. So kaufst du die Lebensmittel regional, saisonal und frisch. Du kannst die Menschen am Stand direkt befragen. Und wenn du deine eigenen Beutel und Taschen mitbringst, fällt auch die Verpackung weg.

  • Kleidung in Bewegung:

Hand aufs Herz: Meistens ist der Kleiderschrank doch viel zu voll und die Entsorgung all der guten Stücke im Container eigentlich nicht das, was man wirklich will. In Kleidertauschkreisen kann man schöne Kleidungsteile an Leute abgeben, die sich darüber freuen. Und vielleicht das eine neue finden, das andere gern abgeben möchten.

Die Fleischeslust kontrollieren: 300 bis 600 Gramm – so viel Fleisch solltest du höchstens in der Woche essen.

  • Essen teilen:

Auch sie gehören zur Sharing Economy, die Foodsharing-Initiativen. Sie sammeln abgelaufene Lebensmittel bei Supermärkten, anderen Läden oder ganze Mahlzeiten bei Restaurants ein, um sie vor dem Mülleimer zu retten und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

  • Werkzeug auf Reisen schicken:

In Nachbarschafts- oder anderen Communitys (übers Internet) können Bohrmaschinen, Rasenmäher, Kreissägen oder andere Geräte ver- und ausgeliehen werden.

Nachhaltig, saisonal, lecker!

Leipziger Allerlei

(4 Portionen) 15 g getrocknete Spitzmorcheln • 400 g weißer Spargel, 300 g Blumenkohl, 12 dünne Bundmöhren, 350 g weiße Rübchen • 70 g weiche Butter, 15 g Krebs­butter, 30 g Mehl (Type 405) • 100 g TK-Flusskrebsschwänze (alternativ aus dem Kühlregal) • ca. 600 ml Gemüsefond, 3 EL Weißwein, 500 g frische Erbsenschoten, gepult • 100 g süße Sahne • Salz, schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen, Muskatnuss • Salz, Pfeffer • Blättchen von 6 bis 8 Stielen Kerbel.

Morcheln in 150 ml kochend heißem Wasser 15 Minuten einweichen • Spargel schälen, das holzige Ende abschneiden und Spargel in drei Teile schneiden. Blumenkohl in kleine Röschen teilen, Möhren je nach Größe halbieren. Rübchen in breite Spalten schneiden • Morcheln in ein Sieb gießen, dabei das Einweichwasser auffangen. Morcheln unter kaltem Wasser abspülen, gut ausdrücken • 50 g der Butter mit der Krebsbutter und dem Mehl verkneten • Flusskrebse abspülen und trocken tupfen • Fond, Morchelwasser und Wein aufkochen. Spargel, Möhren und Blumenkohl 3 Minuten darin kochen. Rübchen dazugeben und weitere 2 Minuten kochen. Erbsen dazugeben und 2 weitere Minuten kochen • Gemüse herausheben • Sud mit Sahne aufkochen. Butter-Mehl-Mischung flöckchenweise hineingeben, unter Rühren auflösen und 2 Minuten kochen • Soße mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken • Restliche Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen, Morcheln und Flusskrebse 2 Minuten darin schwenken, mit Salz und Pfeffer würzen • Soße erhitzen. Gemüse darin kurz erwärmen. Alles auf Teller verteilen und mit Kerbel bestreut servieren.