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Müll vermeiden

Aus vielen Dingen, die wir wegwerfen, lassen sich neue Sachen basteln.

5.300 Eiffeltürme. So viel Gewicht – nämlich 53 Millionen Tonnen – bringt der Elektroschrott auf die Waage, der pro Jahr auf der ganzen Welt anfällt. Wie lassen sich nun die rund 20 Kilo (!) verringern, die statistisch gesehen jeder Einzelne von uns in Deutschland an Elektrogeräten jedes Jahr wegwirft? Und überhaupt: Aus vielen Dingen, die wir wegwerfen, lassen sich neue Sachen basteln.

Doch nicht nur darüber haben wir uns Gedanken gemacht: Ab sofort finden Sie auf diesen Seite auch unsere neue Rubrik „Nachhaltig, saisonal, lecker!“

Nicht nur die Abfallwirtschaftsprofis wissen, dass der beste Müll der ist, der gar nicht erst anfällt. Allein, es hilft nichts: Um die 450 Kilo Haushaltsabfälle produziert jede Bürgerin und jeder Bürger unseres Landes im Jahr, und zwar relativ konstant. Dazu gehören Rest- und Sperrmüll, Bioabfälle und Wertstoffe. Hinzu kommt der Verpackungsmüll, der mit rund 19 Millionen Tonnen jährlich zu Buche schlägt – Tendenz steigend. Zwar gibt es hier eine Verwertungsquote von rund 97 Prozent, dennoch müssen die Materialien erstmal hergestellt werden.

Kleine Schritte

  • Obstkiste: als Regal oder Hocker
  • Buch: mit Leim und Haken zum Schlüsselbrett
  • Tetra Pak-Kartons: als Aufbewahrung für Stifte und Kochlöffel oder als Pflanzentopf
  • Schlitten oder Skier: als Garderobe

Richtig recyceln

Auch wenn sich die Menge der Haushaltsabfälle kaum verändert, so hat sich der Restmüll – also alles, was nicht recycelbar ist – über die Jahrzehnte fast halbiert, auf 128 Kilo im Jahr 2018. Dafür sorgen die Sammelsysteme, dank derer rund 80 Prozent der Abfälle recycelt werden können. Doch noch landet viel Recycelbares im Restmüll.

Und was in Deutschland nicht verwertet wird, wird verbrannt. Bei nicht korrekter Trennung gehen also wertvolle Rohstoffe verloren. Ein gutes Beispiel ist Elektroschrott. Zwar müssen Händler nicht mehr verwendbare Elektrogeräte zurücknehmen. Trotzdem wird das EU-Sammelziel von aktuell 65 Prozent um rund 20 Prozent verfehlt.

Woran liegt’s? Zum einen landen etwa 150.000 Tonnen Bügeleisen, Telefone, Wasserkocher oder Drucker noch immer im Restmüll. Fatal, denn gerade die kleineren Geräte stecken voller wertvoller Rohstoffe. Zum anderen werden viele ausrangierte Elektrogeräte von den Besitzern gehortet, weil sie „zu schade zum Wegwerfen“ sind. 20 Kilo Elektroschrott verursacht jeder von uns jedes Jahr. Und da sind alte Handys und Computer noch gar nicht mitgezählt …

Auch mal upcyceln

Upcycling verwandelt ausgediente Ware in etwas Neues, das durch diesen Prozess einen höheren Wert erhält. So werden Ressourcen geschützt, Kosten eingespart oder neue Einsatzmöglichkeiten gefunden. Außerdem bringt es Spaß beim Basteln, bei dem man einer ausgedienten Sache eine neue Zukunft gibt …Upcycling verwandelt ausgediente Ware in etwas Neues, das durch diesen Prozess einen höheren Wert erhält. So werden Ressourcen geschützt, Kosten eingespart oder neue Einsatzmöglichkeiten gefunden. Außerdem bringt es Spaß beim Basteln, bei dem man einer ausgedienten Sache eine neue Zukunft gibt …

Unsere neue Rubrik „Nachhaltig, saisonal, lecker!“

Pappardelle mit Grünkohl

(4 Portionen) 1 Döschen Safran­fäden (0,1 g) • 1 rote Peperoni, 1 rote Paprikaschote, 60 g Soft-Backpflaumen • ⅓ Vanilleschote • 100 g Zwiebeln • 20 g Butter, 600 g Grünkohl, Salz, Pfeffer • ½ TL Lebkuchengewürz, ½ TL geräuchertes Paprikapulver • 250 g breite Bandnudeln (z. B. Pappardelle) • Pfeffer

Safran in 100 ml lauwarmem Wasser einweichen • Peperoni längs halbieren, die Kerne entfernen und quer in 1 cm breite Streifen schneiden. Paprika in Achtel schneiden, Kerne entfernen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Backpflaumen klein schneiden • Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben • Zwiebeln in ­feine Würfel schneiden • Butter in einem Topf schmelzen. Zwiebeln, Vanillemark und -schote darin 4 Minuten dünsten. Grünkohl klein schneiden, zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt 15 Minuten garen, ab und zu umrühren • Peperoni, Paprika und Pflaumen zugeben und weitere 10 Minuten garen, ab und zu umrühren • Vanilleschote entfernen • Mit Salz und Pfeffer abschmecken • Lebkuchengewürz und Paprikapulver mischen • Nudeln in einem hohen Topf nach Packungsanweisung bissfest garen, abgießen, dabei 150 ml Nudelwasser auffangen • Nudeln mit Nudelwasser, 1 Teelöffel der Gewürzmischung, Safran, Safranwasser und Grünkohl in den Topf zurückgeben. Unter Rühren bei starker Hitze erhitzen, bis alles sämig gebunden ist • Nudeln auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Pfeffer und etwas Gewürzmischung bestreuen und sofort servieren.

Das Team der Stadtwerke Herford wünscht Ihnen einen „guten Appetit“